Das Tor von AMI

Das Tor von AMI

Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

1994
Offsetdruck
Auflage: 200 Exemplare
14,2 x 15 cm
84 Seiten
36 schwarzweiße Abbildungen
Broschur, Lumbeck-Bindung
Gestaltung: Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

sold out

Fotografien

Fotografien

Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

1995
Offsetdruck
Auflage: 100 Exemplare
21 x 14,7 cm
20 Seiten
14 schwarzweiße Abbildungen
Deutsch
Broschur, Klammerheftung, Umschlag Seriegrafie
Gestaltung: Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

sold out

home

home

Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

1996
Offsetdruck
Auflage: 300 Exemplare
20 x 27,3 cm
20 Seiten
11 schwarzweiße Abbildungen
Deutsch
Broschur, Klammerheftung, Umschlag Seriegrafie
Gestaltung: Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

15 Euro + Versandkosten

World Wide

World Wide

Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

1996
Offsetdruck
Auflage: 300 Exemplare
20,8 x 15 cm
32 Seiten
16 schwarzweiße Abbildungen
Deutsch
Broschur, Klammerheftung, Umschlag Seriegrafie
Gestaltung: Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

15 Euro + Versandkosten

when love comes to town

when love comes to town

Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

1997
Herausgeber: Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI, Heart Galerie, Mannheim
Offsetdruck
Auflage: 300 Exemplare
20 x 29,7 cm
20 Seiten
15 schwarzweiße und farbige Abbildungen
Deutsch
Broschur, Klammerheftung
Gestaltung: diegeisel und Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

15 Euro + Versandkosten

rhapsodie

rhapsodie

Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

2002
Herausgeber: Galerie Semina rerum, Zürich
Offsetdruck
Auflage: 500 Exemplare
20 x 25 cm
20 Seiten
11 farbige Abbildungen
Deutsch
Broschur, Klammerheftung
Gestaltung: Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

15 Euro + Versandkosten

stand by

stand by

Andrea Baumgartl und Michael Witte / AMI

2003
Herausgeber: Centro de Fotografia, Universidad de Salamanca, Explorafoto
Offsetdruck
Auflage: 1000 Exemplare
16,8 x 22,3 cm
148 Seiten
74 schwarzweiße und farbige Abbildungen
Deutsch / Englisch / Spanisch
Broschur, Fadenheftung
Gestaltung: Andrea Baumgartl und Michael Witte /AMI und bi publicidad, Salamanca, Spanien
Texte: Enno Kaufhold, Javier Panera Cuevas

25 Euro + Versandkosten

Blondes Reh

Blondes Reh

2010
Offsetdruck, Duotone
Auflage: 500 Exemplare
15 x 22,3 cm
120 Seiten
48 schwarzweiße Duotone-Abbildungen
Deutsch
Hardcover, Fadenheftung, Leineneinband
Gestaltung: Booth Design Unit und Andrea Baumgartl, Berlin
Text: Peter Kurzeck

20 Euro + Versandkosten

Peter Kurzeck
Auszug aus: Als Gast

Zwei Liter Milch mit Haltbarkeitsdatum und immer wieder den Obstkorb ergänzen. Wie für ein Bild. Klein und struppig zwei grüne Kiwis, die um die halbe Erde gekommen sind, und eine große glänzende Avocado. Kein Preis dran. Wird siebzig Pfennige, hast du gedacht und dann kostet sie eine Mark neunundvierzig! Und die Kassiererin hat nicht einmal aufgeblickt! Jetzt wirst du wieder tagelang brauchen, um den Verlust wegzurechnen. Was fehlt, fehlt für immer. Und woher, aus welchem Land diese Avocado? Du wirst es nie wissen! Gleich eilig an meinen Tisch zurück? Noch schnell einen Umweg? Vor ein paar Jahren die Kiwis noch nicht gekannt. Die ersten quer aufgeschnitten und Carina mit einem Löffel gefüttert und sie hat noch nicht viele Wörter gehabt, aber immer aufmerksam zugehört. Mund auf, Augen zu! Noch zu hart? Saftig? Süß? Sauer? Grün, schmecken grün! Und das Messer? Gerade als ich vor den eiligen uneinsichtigen (unbelehrbaren) Autos her schräg über die Straße ging, über den reißenden Reuterweg, durch den Wind. Ahnungslos. Welches Messer? Ein kleines Küchenmesser mit einem grünen Griff! Heute vor einer Woche mit Edelgard und Carina am Stadtrand im Niemandsland und da hat Carina ein Messer gefunden! Und wollte, daß es bei mir bleibt! Und jetzt weißt du nicht, wo es ist? Gleich mein Schreck und schnell heim und die Treppe hinauf! Außer Atem! Im Bad bei der Kochplatte mein Besteck – und da ist es nicht! Schon ist dir, du hast es für immer verloren! Kostbar! Von deinem Kind und gehört dir nicht! Unersetzlich! Das Leben selbst! Wie mein Herz klopft! Wo suchen? Und dann liegt es gelassen und grün auf dem Arbeitstisch bei den Kugelschreibern und Bleistiften. Vom Einkaufen zurück und nicht ein einziges Gesicht mir gemerkt. Nur den schwarzen Hut des rumänischen Wiener Caféhausbesitzers und den Hinterkopf der Kassiererin im HL.

copyright: Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main und Basel, ISBN 3-87877-825-2 (alt) Jetzt: Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH, Frankfurt am Main
ISBN: 978-3-89561-684-6

Grünwachsen

Grünwachsen

2011
Digitaldruck
Dummy
21,4 x 29,3 cm
180 Seiten
81 farbige Abbildungen
Deutsch / Englisch
Hardcover, Leineneinband
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin
Texte: Henry David Thoreau

Henry David Thoreau
Auszug aus: Walden oder Leben in den Wäldern, 1854
Übersetzt von Fritz Güttinger


Alle Gewässer in der Gegend um Concord weisen mindestens zwei Farben auf, die eine, wenn man sie aus der Ferne betrachtet, die andere, eigentliche, aus der Nähe. Die erste richtet sich mehr nach dem Tageslicht und der Witterung. An klaren Sommertagen wirken sie schon aus geringer Entfernung blau, namentlich wenn sie aufgewühlt sind, und aus großer Entfernung sehen sie alle gleich aus. Bei stürmischem Wetter sind sie manchmal von einem dunklen Schiefergrau. Das Meer dagegen soll an einem Tag blau, an einem andern grün sein, ohne merkliche Veränderung in der Atmosphäre. An unserem Fluss habe ich schon beobachtet, dass mitten in einer verschneiten Landschaft sowohl das Wasser als auch das Eis grasgrün waren. Manche betrachten Blau als die eigentliche Farbe des Wassers, ob flüssig oder fest. Schaut man aber von einem Boot aus geradewegs in unsere Gewässer hinunter, ist ihre Färbung ganz verschieden. Der Waldensee ist, vom selben Punkt aus gesehen, bald blau, bald grün. Zwischen Erde und Himmel gelegen, hat er an der Farbe von beiden teil. Von einer Anhöhe aus gesehen, spiegelt er die Farbe des Himmels wider; aus der Nähe ist er jedoch am Ufer, wo man den Sand sehen kann, gelblich getönt, dann hellgrün, woraus nach der Mitte des Sees zu ein gleichmässiges Dunkelgrün wird. Je nach der Beleuchtung ist das Wasser auch am Ufer von einem lebhaften Grün. Man hat das auf die grünen Bäume ringsum zurückgeführt, aber gegen den Bahndamm hin ist es ebenso grün, und auch im Frühling, wenn die Bäume zum Teil noch kahl sind; vielleicht ergibt sich das einfach aus einer Mischung der vorherrschenden Bläue mit dem gelb des Sandes. Hier dem Ufer entlang ist es auch, wo das Eis an der Frühlingssonne zuerst schmilzt und um die vereiste Mitte herum eine schmale Rinne entsteht. Bei hohem Wellengang scheint das Wasser aus einiger Entfernung von einem dunkleren Blau als der Himmel selber; in einem solchen Fall habe ich aber vom Boot aus manchmal auch ein unvergleichliches Hellblau wahrgenommen, wie das von schillernder Seide oder blankem Stahl, so dass das Dunkelgrün beiderseits des Wellenkamms stumpf und matt wirkte. Es ist ein glasig- grünliches Blau wie jene Stellen am winterlichen Himmel, die vor Sonnenuntergang zwischen den Wolken hindurch zu sehen sind. Hält man aber ein Glas voll dieses Wassers gegen das Licht, ist es so farblos wie die Luft.

Copyright: 1972, Manesse Verlag, Zürich, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München

Johanna

Johanna

2011
Digitaldruck
Dummy
20,5 x 26,8 cm
208 Seiten
90 schwarzweiße Duotone-Abbildungen
Deutsch / Englisch
Hardcover, Leineneinband
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

üch
wüll
spülen

spül doch
meun kind

Ernst Jandl

Havelpark

Havelpark

2013
Kleinheinrich Verlag, Münster
ISBN 978-3-930754-83-0
Offsetdruck, Duotone
Auflage: 500 num. + sign. Exemplare
23 x 17 cm
120 Seiten
90 schwarzweiße Duotone-Abbildungen
Deutsch / Englisch
Hardcover, Fadenheftung, Leineneinband
Gestaltung: diegeisel und Andrea Baumgartl, Berlin
Texte: Inger Christensen, Novalis

25 Euro + Versandkosten

Vorzugsausgabe 18 Exemplare

9 unterscheidliche Motive
Format 19,8 x 28 cm
Druck auf Hahnemühle
Photo Rag Ultra Smooth
Auflage von 5 + 2 EA.

400 Euro + Versandkosten

Den Eindruck, den etwas bei mir hinterlässt, das Gefühl, das die sichtbaren Dinge in mir hervorruft, das halte ich in meinen Fotografien fest, mehr als die Dinge in ihrer Tatsächlichkeit.
So ist meine Fotografie nicht dokumentarisch, ist keine detailreiche, abbildende Fotografie.
Mein Vorhaben ist kaum in Worte zu fassen: Das Bewahren, das Festhalten von Vergänglichem.
Das Staunen vor der Natur in ihrem immer wiederkehrenden Wandel, das Bewundern ihrer Schönheit. Mein Wunsch, ein Bild zu schaffen, wie ich es noch nicht gesehen habe und doch so gern sehen möchte.

In Umgebungen, die ich kenne, die einfach sind, nicht spektakulär und nicht exotisch, bewege ich mich, um meine Bilder zu finden. Dort finde ich meine Landschaften. Sind es nicht Landschaften, die ich fotografie, sondern Stilleben, suche ich Vertrautes, das Häusliche, Orte, wo der Mensch mit sich ist. Im Portrait wiederum interessiert mich das Gesicht, isoliert von typischen Merkmalen der Zeit. Zeitlosigkeit ist all meinen Bildern eigen. Still, leise. Ruhig.

Andrea Baumgartl, März 2013

Deutsch lernen

Deutsch lernen

2017
Kleinheinrich Verlag, Münster
ISBN 978-3-945237-20-5
Offsetdruck, Duotone
Auflage: 500 num. + sign. Exemplare
23 x 17 cm
164 Seiten
74 schwarzweiße Duotone-Abbildungen
Deutsch / Englisch
Hardcover, Fadenheftung, Leineneinband
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin
Text: Auszug aus Homers Odyssee

25 Euro + Versandkosten

Vorzugsausgabe 20 Exemplare

4 unterscheidliche Motive
Format 19,8 x 28 cm
Druck auf Hahnemühle, Photo Rag Ultra Smooth
Auflage von 5 + 2 EA.

400 Euro + Versandkosten

Seit nun mehr als 2 Jahren helfe ich beim Deutschlernen in einem Übergangswohnheim für Geflüchtete. In diesem Zeitraum sind immer wieder neue Teilnehmer in unseren Kurs gekommen.

Als einen der ersten Schritte bitten wir sie, ihren Namen auf ein kleines Schild zu schreiben, damit wir einander beim Namen rufen können. Viele unserer Teilnehmer sind mit den lateinischen Buchstaben noch nicht vertraut, wissen noch nicht: wie schreibt man ihren Namen eigentlich in unserer Schrift, wie geht Schreiben von links nach rechts.

Die Namen auf diesen Schildern sind mit einer Unbeholfenheit geschrieben, welche mich rührt.
Für mich sind diese Namensschilder Ausdruck für alles, was neu ist im Leben dieser neu Angekommenen.

Die Menschen, deren Namen hier versammelt sind, kommen aus unterschiedlichen Ländern:
Afghanistan, Albanien, Eritrea, Irak, Kamerun, Kenia, Montenegro, Pakistan, Serbien, Somalia, Syrien, Tschad, Tschetschenien.

Andrea Baumgartl, 2017

Sentidos y Sensibilidad

Sentidos y Sensibilidad

2016
Herausgeber: Centro de Arte, Caja de Burgos
ISBN: 978-84-96421-58-5
Offsetdruck
21,4 x 15 cm
68 Seiten
diverse Abbildungen
Broschur
Spanisch / Englisch
Gestaltung Tomás Sánchez, Spanien
Texte: Fundacion Caja de Burgos

Las fotógrafas Andrea Baumgartl, María José Gómez Redondo y Fran López Bru atrapan la magia oculta en los pequeños detalles cotidianos en sendas selecciones de obras de delicado aliento poético.

El CAB reunió una triple mirada en torno a la maravilla que habita en los objetos más corrientes, en los paisajes que nos son más familiares y en nuestros espacios más cotidianos.

La alemana Andrea Baumgartl (Ratisbona, 1965), artista formada en la Escuela de Bellas Artes de Berlín que ha expuesto en los principales centros de creación artística de Europa, llevó al CAB una propuesta que aportó un delicado sentido poético a sus fotografías en las que aspira a atrapar, más que representaciones gráficas detalladas, sensaciones fugaces.

Mappe 1 / Hand

Mappe 1 / Hand

2017
Digitaldruck
Dummy
21 × 29,7 cm
28 Seiten
10 schwarzweiß Abbildungen
Hardcover
Deutsch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

Eine Reihe schwarzweißer, im Mittelformat, analog aufgenommener Fotografien meiner Hand.

Elementare Dinge

Elementare Dinge

2017
Digitaldruck
Auflage: 500
21 × 29,7 cm
68 Seiten
49 schwarzweiß Abbildungen
Hardcover
Deutsch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

18 Euro + Versandkosten

Die Schöpfung / Oratorium
Text von Gottfried van Swieten

ERSTER TEIL
Die Vorstellung des Chaos

RAPHAEL
Im Anfange schuf Gott Himmel und Erde,
und die Erde war ohne Form und leer,
und Finsternis war auf der Fläche der Tiefe.

CHOR
Und der Geist Gottes
Schwebte auf der Fläche der Wasser,
Und Gott sprach: Es werde Licht!
Und es ward Licht.

URIEL
Und Gott sah das Licht, daß es gut war,
und Gott schied das Licht von der Finsternis.

URIEL
Nun schwanden vor dem heiligen Strahle
Des schwarzen Dunkels gräuliche Schatten:
Der erste Tag entstand.
Verwirrung weicht, und Ordnung keimt empor.
Erstarrt entflieht der Höllengeister Schar
In des Abgrunds Tiefen hinab
Zur ewigen Nacht.

Wo du nicht bist, kann ich nicht sein

Wo du nicht bist, kann ich nicht sein

2017
Digitaldruck
Auflage: 500
21 × 29,7 cm
360 Seiten
280 vorwiegend farbige Abbildungen
Hardcover
Deutsch / Englisch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

45 Euro + Versandkosten

Als ich ein Junge war, sieben oder acht Jahre alt, pflegte ich einen ungefähr auf gleiche Weise wiederkehrenden Traum zu träumen, der in einer bestimmten Umgebung spielte, die ich rational niemals wiederzuerkennen oder zu identifizieren vermochte, obwohl ich manches fremde Land gesehen habe. Ich bin geneigt, sie jetzt zu verwenden, um ein klaffendes Loch, eine offene Wunde in meiner Geschichte zu verdecken. Es war nichts Besonderes an jener Umgebung, nichts Monströses oder auch nur Seltsames: nur ein Stück unverbindlicher Festigkeit, von einem Stück ebener Erde vorgestellt und von etwas neutralem Nebel überzogen: mit anderen Worten, mehr die belanglose Kehrseite einer Ansicht als diese selbst. Das Störende an diesem Traum war, daß ich aus irgendeinem Grunde nicht um diese Ansicht herumgehen konnte, um ihr von gleich zu gleich gegenüberzutreten. Im Nebel dort lauerte ein massives Etwas – eine Gesteinsmasse oder ähnliches – von bedrückender und gänzlich sinnloser Gestalt, und im Verlauf meines Traumes füllte ich unaufhörlich irgendeinen Behälter (in die Sprache des Traums übersetzt: einen „Eimer“) mit kleinerer Masse (übersetzt: „Kiesel“), und meine Nase blutete, doch ich war zu ungeduldig und zu aufgeregt, um etwas dagegen zu tun. Und jedesmal, wenn ich diesen Traum hatte, begann hinter mir plötzlich jemand zu schreien, und ich erwachte gleichfalls schreiend, so daß ich den ersten, anonymen Schrei mit seinem anfänglichen ansteigenden Jubelton fortsetzte, ohne daß ihm jetzt noch irgendein Sinn zukam – wenn je ein Sinn darin gewesen war.

aus >Lance< von Vladimir Nabokov

Italien (Helfen Sie mir)

Italien
(Helfen Sie mir)

2018
Digitaldruck
Dummy
21 × 29,7 cm
132 Seiten
82 farbige Abbildungen
Hardcover
Deutsch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

Im Demokratieindex 2016 belegt Italien Platz 22 von 167 Ländern, womit es als eine „fehlerhafte Demokratie“ gilt.

aus: Wikipedia, zitiert nach: https://www.eiu.com/topic/democracy-index

Stechlin

Stechlin

2018
Digitaldruck
Auflage: 300
21 × 29,7 cm
100 Seiten
64 farbige Abbildungen
Hardcover
Deutsch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

24 Euro + Versandkosten

Anstaunen ist auch eine Kunst.
Es gehört etwas dazu, Großes als groß zu begreifen.

aus: „Der Stechlin“
1895–1897
Theodor Fontane

Waldkraiburg

Waldkraiburg

2018
Digitaldruck
Auflage: 100
21 × 29,7 cm
96 Seiten
54 farbige Abbildungen
Hardcover
Deutsch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

24 Euro + Versandkosten

Waldkraiburg ist eine von fünf bayerischen Vertriebenen­städten und entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg.
Im südwestlich von Mühldorf am Inn gelegenen Waldgebiet Mühldorfer Hart entstand beim Bau der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf 1876 ein Bahnhof für den etwa drei Kilometer südlich der Bahnstrecke auf der gegenüber­liegenden Seite des Inns gelegenen Ort Kraiburg am Inn.

Aufgrund der einsamen und durch das Waldgebiet getarnten Lage mit dennoch günstiger Verkehrs­anbindung begann das Rüstungs­unternehmen Deutsche Sprengchemie GmbH (DSC) 1938 damit, das so genannte Werk Kraiburg zu errichten. Ab 1940 wurde dort hauptsächlich Pol-Pulver (Pulver ohne Lösungsmittel) hergestellt. 2500 Arbeiter, zum großen Teil Zwangsarbeiter, waren bis zum Kriegsende 1945 in dem auf rund 500 einzelnen getarnten Bunkern verteilten Werk beschäftigt. Ein weiteres Werk der Rüstungs­industrie bestand seit 1938 im Nachbarort Aschau am Inn und produzierte mit Zellulose­nitrat einen wichtigen Rohstoff für das Werk Kraiburg.

Nach 1946 siedelten sich im weitläufigen, nun verlassenen und teilweise zerstörten Fabrikgelände Heimat­vertriebene aus Ost- und Südosteuropa an und bauten Betriebe und Wohnhäuser auf. In der Anfangszeit gab es das aus Baracken bestehende Flüchtlingslager Pürten; nach der Vertreibung aus dem Egerland brachten Bahntransporte viele Sudeten­deutsche dorthin. Zu den zuerst gegründeten Unternehmen gehörten eine Glashütte und Glasveredelungs­betriebe, in denen Facharbeiter aus Nordböhmen ihre Kenntnisse einsetzten.

Laubharken

Laubharken

2019
Digitaldruck
Dummy
21 × 29,7 cm
124 Seiten
57 farbige Abbildungen
Hardcover
Deutsch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

Burning Down the House

Get them out
Ah

Watch out, you might get what you‘re after
Cool babies, strange but not a stranger
I‘m an ordinary guy
Burning down the house

Talking Heads

Berlin am Sonntag

Berlin am Sonntag

2019
Digitaldruck
Dummy
21 × 29,7 cm
208 Seiten
ca. 106 farbige Abbildungen
Hardcover
Deutsch / Englisch
Gestaltung: Andrea Baumgartl, Berlin
Texte von: Walter Benjamin, Andrea Baumgartl

Diese verwundete, narbige, schrundige, hässliche, dreckige, schöne, lebendige, zerkratzte, beschmierte, verlassene, vollgestopfte, zerstörte Stadt. Es gibt so viel zu sehen. So viele Spuren in der Stadt. Überall. Die Wände, Mauern, Fenster, Laternenpfähle, Türen sind beklebt oder beschrieben. In manchen Ecken der Stadt ist tatsächlich alles voll, mehr als voll: überklebt und überschrieben. So viel Energie, so viel Material, dafür bestimmt das Vorbeigehende es sehen. An wen richten sich diese Nachrichten, Worte, Zeichen? Wie vergeblich mögen sie sein. Schaut jemand hin? Die Mitteilungen bleiben selten unkommentiert, jedes Zeichen, jedes Wort, jeder Aufkleber wird mit einer weiteren Botschaft versehen. Und sie selbst haben oft schon auf etwas dort zuvor Vorhandenes reagiert. Und es gibt einige Zeichen, einige Wörter, die habe ich vielfach, in unterschiedlichen Ecken von Berlin gesehen. Jemand der seine Zeit damit verbringt durch die Stadt zu ziehen und eine Spur zu hinterlassen.

Mich interessieren Stellen, die man nicht auf den ersten Blick anschaut. Wenn man mit dem Zug durch fremde Städte fährt sehen diese manchmal aus, als würden sie sich abwenden, sich wegdrehen und sich verstecken. Ich wollte sozusagen ‚von hinten‘, von ‚umme Ecke‘ auf Berlin schauen. Diese Stadt, die ich gut kenne, in der ich aufgewachsen bin und die meiste Zeit gelebt habe.

Käse und andere Gesichter

Käse und andere Gesichter

2019
Digitaldruck
Dummy
ca. 14,8 × 21 cm
128 Seiten
ca. 58 farbige Abbildungen
Hardcover
Deutsch / Englisch
Gestaltung Andrea Baumgartl, Berlin

Gesichter sehen mich an. Im täglichen Leben und vor allem beim Essen. Es begann mit den ganz offensichtlichen, aber einmal als Thema erkannt finden sie sich ohne große Anstrengung immer wieder.

Kaum noch ist Essen möglich ohne inne zu halten: Halt, moment, einmal schauen was mich dort in dieser Brotscheibe ansieht. Im Geschäft: ich bücke mich hinunter zu den Kartoffeln, die lose in einer Kiste zum Verkauf liegen. Ein Gruppenbild schaut mich an, ich kann gar nicht so schnell verstehen wie ich sehe, tausend Gesichter sehen mich an. Ich nehme meinen Beutel und fange an die Kartoffelfamilie einzupacken um mich zuhause noch in Ruhe mit ihnen zu beschäftigen.

Zu Anfang habe ich mich noch gewehrt gegen diese Figuren und Gesichter die mir begegnen. Dann habe ich es akzeptiert um ihnen schließlich zu folgen, sie zu suchen und festzuhalten.

Wir sind hier, wir sind laut: Fridays for Future.

Wir sind hier, wir sind laut:
Fridays for Future.

2020
Kerber Verlag
ISBN 978-3-7356-0663-1
Offsetdruck
Auflage 1.200
17 × 24 cm
336 Seiten
182 farbige Abbildungen
Klappenbroschur, OTA Bindung
Deutsch / Englisch
Gestaltung von Anja Matzker, Berlin
Texte von: Julia Axthelm, Andrea Baumgartl, Enno Kaufhold, Scientists for Future,
Greta Thunberg

25 Euro + Versandkosten

Weltweit folgen junge Menschen dem Beispiel Greta Thunbergs und demonstrieren als Teil der „Fridays for Future“-Bewegung für den Klima­schutz. Mit Nachdruck fordern sie seit 2018 Woche für Woche politisches Handeln, um die bedrohlichen Auswirkungen des globalen Klima­wandels noch aufzuhalten. Die Fotografin Andrea Baumgartl hat diese Kund­gebungen von Beginn an begleitet. Aus nächster Nähe und mit großer Anteilnahme zeigt sie die Ent­schlossen­heit, mit der die Jugendlichen selbstbewusst für ihre Zukunft streiten. Ihr Buch ist ein hoch­aktuelles, bewegendes und wach­rüttelndes Zeitdokument.